Gedruckte Publikationen von und mit Gabriele Uhlmann gabriele-uhlmann.de
 
Archäologie und Macht
Buch
Archäologie und Macht
Zur Instrumentalisierung der Ur- und Frühgeschichte


Klappentext:
Seit seinen Anfängen bedient sich das Patriarchat der Mythografie, um seine Machtstrukturen zu legitimieren und aufrecht zu erhalten. Waren es in der Frühgeschichte religiöse Mythen, so hat sich die Mythenbildung und -tradition im Verlauf der Geschichte in andere Bereiche verlagert. Heute tragen ausgerechnet die Wissenschaften, von denen die Allgemeinheit Aufklärung und geistigen Fortschritt erwartet, in besonderem Maße zur Weiterverbreitung alter und Bildung neuer Mythen bei. In diesem Buch geht es um die Methoden der herrschenden Lehre, diese Mythen als Wahrheit zu verkaufen.
Auf der Basis neuester anthropologischer und archäologischer Erkenntnisse kritisiert die Patriarchatsforscherin Gabriele Uhlmann die Rekonstruktion der vorpatriarchalen Menschheitsgeschichte durch die Archäologie.
Am Beispiel des Massakers von Talheim vor 7.000 Jahren zeigt sie auf, welche Strategie gefahren wird, um für die gesamte Jungsteinzeit Patriarchat postulieren zu können.

  Inhaltliche Informationen zu den Auflagen und einen Pressetext finden Sie hier.

Archäologie und Macht (4. Aufl.) - Blick ins Buch und/oder Bestellung

Signet: Höhleneule

 


Aufsatz
Vorpatriarchale Kulturleistungen der Frau
In: Europa heißt die Weitblickende. Postpatriarchale Perspektiven
für die Kulturanthropologie


Klappentext:
Das interdisziplinäre Autorenteam bringt neue Aspekte in den Streit über die vorpatriarchale Menschheitsgeschichte ein:
Johanna Schacht, die als Heilpädagogin das Thema v. a. aus dem Blickwinkel der pränatalen Psychologie beleuchtet, plädiert für eine Integration von matriarchalem und patriarchalem Paradigma in einem paritätischen Paradigma.
Die Patriarchatsforscherin Gabriele Uhlmann hinterfragt patriarchale moderne Mythen und Ideologien in der Archäologie und Anthropologie am Beispiel der vorpatriarchalen Kulturleistungen der Frau.
Der Philosoph und Theologe Bernhard A. Grimm wehrt sich heftig gegen die uralte Verfemung des Weiblichen, plädiert für die Göttin in uns und mahnt eine Transformation zum vollen (weiblich/männlichen) Menschsein an.
Jörg Fuhrmann analysiert den Status quo einer noch längst nicht im Postpatriarchat angekommenen Gesellschaft aus der Sicht des Pädagogen und Therapeuten.
Die Psychologin Alexandra Schwarz-Schilling arbeitet die zentrale Rolle der Sexualität im historischen Prozess der Patriarchalisierung sowie für dessen Überwindung heraus.

Europa heißt die Weitblickende - Blick ins Buch und/oder Bestellung

Signet: Europa auf dem  Stier