Geschichte





Das schlechte Image des Dunklen hat seinen Ursprung im antiken Griechenland. Altgriechische Geschichtsschreiber bezeichnen die gesamte Zeit vor 300 v.u.Z. als 'Dunkle Zeit' und meinen damit ihre gesamte, matriarchale Urgeschichte. Diese politische Rhetorik sollte die neuen, patriarchalen Strukturen 'in ein gutes Licht' stellen und damit festigen.

Das 'finstere Mittelalter' ist sprichwörtlich. Jede/r hat diesen Ausdruck schon benutzt, doch nur aus Unwissenheit; die Geschichte beweist:
'Finster' war erst die Renaissance. Das französische Wort für Wiedergeburt, welches eine Epoche des Aufbruchs und Beginns bezeichnen soll, verschleiert, dass sie mit der Inquisition und Hexenverbrennung vor allem das Ende brachte
für 60-80 Tausend Menschenleben - überwiegend Frauen - und uraltes Wissen, das mit ihnen unterging. Denn noch im Mittelalter war ein Glaube lebendig, der die Menschen mit der Natur verband und sie nicht über diese erhob. Ein Glaube, der die Menschheit in einigen Kulturen noch heute begleitet.

 

Gegenwart

Das 'Dunkel der Geschichte' ist weiterhin negativ besetzt. 
Ausdrücke wie: 'Vorsintflutliche Verhältnisse'  oder  'zurück in die Steinzeit' verwenden RhetorikerInnen in politischen Diskussionen gerne, um andere Meinungen und Utopien zu diskreditieren. Und wie jetzt klar ist, ist auch das Mittelalter [nicht] geeignet, verkrustete Strukturen zu bezeichnen.

Diese Website

Diese Homepage legt u.a. offen, dass diese Redewendungen den größeren Teil der Menschheitsgeschichte diskriminieren. Die Steinzeit ist die glücklichere Zeit gewesen, ohne Kriege und Diktaturen, ohne Umweltverschmutzung und Hungersnöte. Es gab zwar keine moderne Medizin, dennoch waren die Menschen gesünder als heute. 

Sie lebten im Einklang mit der Natur, die ihre Natur war. Ihr Leben folgte einem zyklischen Rhythmus, der den Tod nicht verdammte, sondern nur als Zwischenstation in ein neues Leben verstand. Die Zeit folgte nicht dem Zahlenvektor, sondern sie verlief im Kreise der Jahreszeiten.

Und... sie teilten die Zeit nicht in Epochen ein, die den Eindruck vermitteln, dass wir am Ende sind: Altertum, Mittelalter, Neuzeit. Was kann da noch kommen?

Wir können aus der Geschichte lernen. Doch dass die meisten es nicht tun, beweisen jeden Tag die Nachrichten. Dass es in diesem Gesellschaftssystem auch nicht möglich ist, eine wirkliche Änderung herbeizuführen wird klar, wenn wir uns bewusst machen, dass die geschriebene Geschichte nur Revolutionen kennt, die den einen Diktator durch den anderen ablösten.  Eine echte Veränderung ist erst möglich, wenn das einzige über 5 Jahrtausende nicht angetastete, ungeschriebene Gesetz - das Patriarchat - überwunden ist. Unser Geschichtsunterricht an den Schulen könnte schon einmal damit beginnen: 


Die oben besprochenen Fehlurteile gerade rücken.

Portrait

Zu meiner Person

Meine Homepage wertet keine meiner Seiten, denn lieb sind sie mir beide! Der Begriff Schatten steht nur für alles, was fremd, verrückt, extrem oder ganz einfach anders ist, soweit ich es schaffe, mich in einen normalen Menschen, was ich nun wirklich nicht bin, hineinzudenken. Wahrscheinlich sind einige schockiert, andere wundern sich nur. Ich hoffe auch, dass einige dabei sind, die meine vermeintlichen Schattenseiten als mein Licht erkennen.

Diese Homepage ist für mich ein Experiment: Ein Buch ist unveränderlich, ich aber nicht. Was so nicht mehr stimmt, wird hier einfach aktualisiert.

Im Real-Life ist das gar nicht so einfach, weil sie immer versuchen, mich in eine Schublade zu schieben. Die einen halten mich für eine hoffnungslose Sozialutopistin und wundern sich, dass ich die moderne Technik zu schätzen gelernt habe. Die anderen schimpfen mich Emanze. Diese verstehen dann nicht, warum ich so lange zuhause arbeitende Mutter war, und meine Kinder mit dem Auto herumgefahren habe.
Ich finde es wirklich frustrierend, dass du dich eigentlich für alles engagieren kannst und dafür Anerkennung erntest, aber sobald du etwas für die Sache der Frau tust, wirst du schief angeguckt und in eine bestimmte Ecke geschoben, selbst dann, wenn du Mutter bist und brav deinen Beitrag zur Zukunft dieser Gesellschaft leistest. Dies tun oft sogar gerade die Frauen. Hingegen kenne ich viele Männer, die die Befreiung der Frau begrüßen, denn sie merken, dass sie in mehrfacher Hinsicht etwas davon haben, wenn Frauen selbstständig denken.

Ich höre auch öfter, ich sei eine Powerfrau. Einmal landete jemand per Suchmaschine mit dem Stichwort 'Moderne Amazonen' auf der Startseite meiner Homepage. Dieser Titel gefällt mir persönlich am besten, obwohl auch dies in die Irre führen könnte.

Viele meinen, ich wäre sicher eine gute Schülerin gewesen, weil ich im Quiz fast immer gewinne. Aber ich war eine eher mittelmäßige Schülerin, denn das Schulsystem wollte sich meinen Interessen und meiner Arbeitsweise überhaupt nicht anpassen. Mein Wissen verdanke ich allein meiner Neugier. Ich kann mich eigentlich für alles interessieren. Das Leben ist so bunt und es ist ein Glück, die Facetten des Menschseins kennen zu lernen. Denn mit der richtigen Einstellung kannst Du jeder Situation - wirklich jeder - auch etwas für Dich Positives abgewinnen. Ich versuche deshalb auch so gut es geht, Vorurteile abzulegen bzw. gar nicht erst zuzulassen. Das macht frei für neue Entdeckungen und bereichert das Leben.

All dies sind Quellen für meine Ideen und meine Kreativität: Geistige Nahrung und Inspiration. Das soll meine Homepage auch für Dich sein.

Das Licht steht bei mir vor allem für undogmatisches Leben. Was das bedeutet, kannst Du nur erahnen, wenn Du das Dogma einmal erleben musstest oder ausprobiert hast. Licht bedeutet für mich Glamour, die Freiheit zu tun, was Spaß macht, aber auch die Gewissheit, dass ich in meinem Tun im Gleichgewicht bin mit meinem Menschsein und meinen Werten.

Der Schatten bedeutet für mich Geheimnisvolles. Daran lebe ich meine Neugier aus. Jeder Mensch, jedes Ding aber auch jede schöpferische Tätigkeit birgt Geheimnisse. Aber die größten Geheimnisse sind die Zukunft und die Vergangenheit. An der Zukunft kann ich arbeiten, die Vergangenheit aber muss ich entdecken. Jeweils praktisch und theoretisch. Deshalb löse ich gerne Computerprobleme. Je schwieriger desto besser.  Und deshalb wühle ich gerne in uraltem Boden. Je älter desto lieber. Das ist die praktische Ebene meiner Schattenseite, die theoretische ist  Forschung. Ich befasse mich mit Märchenforschung und Mythenkunde, Matriarchats- und Urgeschichtsforschung, Psychologie und Medizin, Biologie, Ökologie, Geographie und Politik, aber wenn ich ein Lexikon in Händen halte, muss ich immer weiterlesen. Regelrecht versinken kann ich in meinem Atlas. Im Gegensatz zu den Meisten, die ich so kenne, habe ich ihn nicht nach der Schulzeit vernichtet, sondern mich riesig auf die neueste Ausgabe, die jetzt meine Kinder benutzen, gefreut.

Die Verbindung zwischen meinem Licht und meinem Schatten ist eine magische. Unter Magie verstehe ich dabei auch das Beherrschen des Computers oder technischer Geräte ganz allgemein. Der Computer ist mein Zauberzeug. In ihm verarbeite ich meine Forschungsergebnisse, mit ihm zaubere ich Homepages. Auch diese Homepage ist voller Magie. Denn zwischen den Themen, die hier zu finden sind, beispielsweise Archäologie und  Mythologie, besteht ein magisches Wechselverhältnis, das sich auch in zahlreichen "Hin-und Her-Links" ausdrückt.
Die verblüffende Übereinstimmung greifbarer Funde mit uralten Berichten beweisen Unglaubliches. Die Archäologie zerrt aus dem Schatten ans Licht, was die Mythologie einst verschlüsselt hat und schafft die Grundlage für neue Erkenntnisse. Sie ist -  bildlich gesprochen -  die Prinzessin, die den Frosch an die Wand wirft. Sie löst die Verzauberung, schafft aber neue Faszination. So liegt in der Zerstörung die Geburt des Neuen. Es schließt sich der Kreis, der Gutes schlecht sein lässt und Schlechtes gut.

 

 

 

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