Klebriger, klumpiger Reis... Einfach genial !
 Zum Reis-Fest erfährst Du etwas über eine geniale Erfindung, 
 deren Erfinderin genauso unbekannt blieb wie die, die das Rad erfunden hat.

 

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Reisbäuerin bis zu den Knien im Wasser stehend

Immer wenn ich Reis gekocht habe und ihn aus dem Topf leere, bleiben ein paar Reiskörner am Topf kleben. Ich könnte den Topf jetzt einfach in die Spüle stellen, und mit Wasser voll laufen lassen, denke aber dann an die Reisbäuerin, die mit gebücktem Rücken fast bis zu den Knien im Wasser steht und Reispflänzchen um Reispflänzchen in den Schlamm steckt, tausende mal am Tag ...

Da ich nehme einen Löffel und kratze den Topf aus bis zum letzten Körnchen.

 

Wenn ich den Topf schließlich geleert habe und ihn mit der Spülbürste bearbeite, muss ich mich richtig anstrengen. Stelle ich ihn in die Geschirrspülmaschine, wundere ich mich oft über das irisierende Muster von gekochtem Reis, das danach immer noch am Topfboden zu sehen ist. 

 

 

Dann sah ich diese Sendung über die Große Chinesische Mauer. WissenschaflerInnen haben jetzt herausgefunden, was  den Mörtel so haltbar gemacht hat. 

Es war Reismehl! 

Große Chinesische Mauer  
 

  
Wahrscheinlich
ist eine Chinesin, die sich einmal über den festgeklebten Reis aufgeregt hat, auf die Idee gekommen, ihr baufälliges Häuschen mit Reis fester zu machen. Wahrscheinlich haben alle anderen gelacht. Und wahrscheinlich ist das Häuschen als einziges nach einem Erdbeben stehen geblieben. Es sprach sich herum, und die Nachricht gelangte schließlich zum Kaiser. Der ordnete an, die Erfindung überall bei seinen Bauwerken anzuwenden. 
Was aus der klugen Frau wurde, ist sicher nicht überliefert worden.

Grund genug, ihr jetzt diese Seite zu widmen und zu hoffen, dass noch mehr kluge Frauen solche umweltfreundlichen Erfindungen machen!
Oder hast DU schon mal etwas mit Sekundenkleber dauerhaft zum Halten gebracht?
Ich jedenfalls nicht.

 

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"Wenn die Menschen dem Reis zu wenig Respekt entgegenbringen, entfernt sich seine Seele und der Reis stirbt."
Weisheit der Ifugao, Bauernvolk in den Kordilleren der Philippinen. 
Die Reisterrassen von Banaue,  Batad, Mayoyao und Hapao sind Weltkulturerbe.